Geographie

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Portugal ist von Spanien als einzigem Grenzland eingefasst und liegt im westlichen Teil der iberischen Halbinsel. Die Länge der Küsten beträgt fast 1800km. Die Portugiesische Republik ist in 18 Distrikte und in zwei autonome Regionen aufgeteilt. Madeira und die Azoren bilden die zwei autonomem Regionen. Madeira liegt rund 700km von Marokko entfernt und 1000km vom portugiesischem Festland. Eine Fläche von über 2.300km2 bildet die Inselgruppe der Azoren.

Gebirge und andere Landschaften
Mittelportugal ist sehr gebirgig und hügelig. Die Serra da Estrela ist ein bedeutendes Gebirge mit Skigebiet. In diesem Höhenzug ist der Torre die höchste Erhebung des kontinentalen Portugals. Zu den wichtigsten Landschaften zählen der Ribatejo und die Beira. Die Estremadura und die Mündung des Tejo in den Atlantik sind hier ebenfalls zu erwähnen. Hier herrscht ein optimales Klima für den Weinanbau, dessen Tradition bis zu den Römern zurückreicht. Reis, Getreide, Gemüse und Sonnenblumen gehören in der Region zu den weiteren Nutzpflanzen, die in der Landwirtschaft verwertet werden. Die natürliche Vegetation ist ein Gemisch aus der subtropischen Pflanzenwelt und der Flora der gemäßigten Zone. In den unterschiedlichen Höhenlagen sind Kastanien oder Eichen bzw. Olivenbäume und Pinien zu finden.

Tierarten in Portugal
Durch Portugals Lüfte fliegen verschiedene Geier- und Adlerarten. Darunter mischen sich auch besonders auffallende Vogelarten wie Wiedehopf, Blauracke und Rosaflamingos.

Das Klima im Westen der iberischen Halbinsel
An der Küste von Portugal ist das Klima ozeanisch mild. Während es im Norden kalt und regnerisch ist, zeigt sich der Süden des Lands trockener und wärmer. Die hohen Niederschläge im Norden begünstigen das Wachstum der Wälder. Kaum bewaldet ist dagegen der Süden. Weitgehend wird Portugal vom atlantischen Klima geprägt, hauptsächlich der regenreiche Nordwesten. Während der Osten und der Süden unter dem Einfluss von subtropischen Hochdruckgebieten liegen, kann es im Norden zu atlantischen Wirbelstürmen kommen. In den südlichen Regionen erreichen die Temperaturen die höchsten Werte, sie schwanken aber je nach Höhenlage. In Portugal ist es generell nie zu kalt oder zu heiß. Bei einer Sonnenscheindauer von 5 bis 6 Stunden am Tag liegen die Temperaturen im Winter bei 8 bis 16 Grad C. Nur in den Höhenlagen kann es extrem kalt werden. Aber schon im Frühling wird es wärmer und Temperaturen bis 22 Grad C erreicht. 11 bis 12 Stunden Sonnenschein am Tag bietet dann der Sommer in Portugal. Mit einer durchschnittlichen Temperatur von 25 Grad C ist es angenehm warm.